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Auge von Odin

Das Auge von Odin ist in der Tat das rechte Auge von Odin, der es hergab, um es Memir zu geben, damit er im Austausch von Teich der Weisheiten trinken durfte. Vor 975 wurde das Auge zu einem Juwel geformt, das die Kräfte von jedem der es trug, um ein vielfaches steigerte. Jedoch verdarb es denjenigen auch, in einer Art, die die Stärken und Schwächen des Trägers wiedergab.

Seine genaue Geschichte bis zum Jahr 1994 ist unbekannt, aber zu diesem Zeitpunkt kam es in den Besitz von Xanatos. Er schenkte es dem Museum of Modern Art, aber ließ es dann von einem Roboter des Stählernen Clans stehlen, um Goliath für den Diebstahl verantwortlich zu machen. Damit wollte er die Bevölkerung New Yorks auf die Existenz der Gargoyles aufmerksam machen, so dass sie nur noch bei ihm sicher gewesen wären. Dieser Teil seines Plans ging zwar schief, aber dennoch hatte er durch das Geschenk an das MOMA ein wenig mehr Ansehen nach seinem Gefängnisaufenthalt gewonnen und das Auge von Odin gelangte am Ende durch den Diebstahl wieder in seinen Besitz. Im folgendem Jahr gab Xanatos das Auge Fuchs als Verlobungsgeschenk. Als sie es jedoch trug, wurde sie in einen randalierenden Werfuchs. Xanatos ging ein kurzzeitiges Bündnis mit Goliath ein um das Leben von Fuchs zu retten. Als Goliath Fuchs das Auge entriss, nahm er es mit in den Glockenturm, damit es nicht mehr in die falsche Hände gelangen konnte.

Bald darauf stahlen MacBeth und Demona unter dem Einfluss der Drillingsschwestern das Auge aus dem Glockenturm, zusammen mit dem Grimorum Arcanorum und dem Phoenix Tor. Daraufhin übergaben die Schwestern die drei Objekte dem Hexenmeister, was ihn in einen nahezu allmächtigen Magier. Besonders das Auge von Odin verwandelte den Hexenmeister in eine "verbesserte" Version seiner selbst und es ermöglichte ihm die Magien des Grimorums zu kontrollieren. Als Goliath ihm das Auge schließlich entriss, verzehrten ihn die Kräfte des Grimorums, was ihn umbrachte.

Goliath behielt danach das Auge, weil er wieder hoffte, dass er es vor Missbrauch schützen könne.

Auf der Avalon Weltreise kam er schließlich zusammen mit seinen Gefährten nach Norwegen, wo sie auf Odin trafen, der nun sein Auge wieder haben wollte. Da er das Auge nicht hergeben wollte, lag er es in einem Akt der tiefsten Verzweiflung an, was auch ihm nahezu grenzenlose Macht einbrachte. Jedoch verdarb auch ihn das Auge nach und nach, wie es das Auge auch zuvor mit Fuchs und dem Hexenmeister tat, so dass er unter der Aufgabe seine Freunde zu beschützen, immer mehr davon besessen wurde Odin zu zerstören, da er sein Rivale im Besitzen des Auges war. Angela brachte ihn schließlich wieder zur Vernunft, woraufhin Goliath das Auge schnell wieder ablegte und er dadurch wieder normal wurde. Odin nahm es danach an sich und machte es wieder zu einem Teil von sich selbst, dieses mal wahrscheinlich permanent.

 

Eigenschaften

Wird das Auge von Odin angelegt, so steigern sich bestimmte Charakterelemente bis ins Extreme. Bei Fuchs brachte es ihre wilde, unkontrollierbare, brutale und bösartige Seite zum Vorschein und steigerte es so weit, dass sie zu einer Bestie wurde. Der Hexenmeister, der schon immer ein machthungriger, skrupelloser und guter Zauberer war, wurde zu einem mächtigem, extrem arroganten, erbarmungslosen, unaufhaltsamen Magier, der alles an sich reisen wollte. Goliath, der von Grund aus eine edle Natur hatte und einen starken Beschützerinstinkt, wurde zu einem Wesen, das seine gesamte Bestimmung auf das Beschützen auslegte und sogar seine Freunde einsperrte, damit sie in Sicherheit sind.

Außerdem werden die Träger nahezu süchtig nach dem Auge. Sie wollen es nicht hergeben und würden nahezu alles tun, um es behalten zu können. So wollte es nicht einmal Goliath wieder ablegen, als er von denen, die er liebt, dazu aufgefordert wurde. Stattdessen bekämpfen sie jeden, von dem sie meinen, dass er eine Bedrohung für das Auge sein könnte.

Aber wie Odin sagte, ist das traditionelle Geschenk des Auges an den Träger jenes, eine seltene Erleuchtung zu gewinnen. Man erfährt mehr über sich selbst und über seine eigenen, dunkelsten Charakterzüge.

     

 

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