Ein Avatar ist
ein Begriff für einen Menschen, der mit einem Kind
Oberons durch Magie verschmilzt. Neben dem das der Mensch dann
mehr aussieht wie ein Kind Oberons, erhält er auch noch den gesamten
Zugang von dessen Kräften.
Der am beste
dokumentierte Fall von so einem Ereignis, ist der, als erst Schakal
und dann der Emir durch die Magie der Schriftrolle
von Thot zu einem Avatar von Anubis
wurden. Beide bekamen davon einen Schakalkopf, ähnliche optische
Merkmale von dem Gott und ebenso die uneingeschränkten Kräfte von
Anubis. Als sie sprachen, konnte man sogar die Stimme von Anubis
im Hintergrund hören, der die selben Worte wiederholte. In beiden
Fällen hatte der Mensch der zum Avatar wurde das Kommando, während
Anubis untätig bleiben musste. Ebenso scheint sich auch die Persönlichkeit
ein wenig zu ändern: Schakal, der davon schon in einem kontrolliertem
Maß Destruktive Charakterzüge hatte, wurde durch die Macht zu einem
Wesen, dass die Zerstörung des gesamten Planeten im Sinn hatte.
Der Emir dagegen, der im Grunde vernünftig und weise, aber von seinem
Weg abgekommen war, wurde durch die Macht des Gottes zu einem Wesen
totaler Weisheit, der sich selber opferte. Die Charakterzüge scheinen
ins extreme aufgewertet zu werden, ähnlich wie bei dem Auge
von Odin, nur ohne dessen korrupte Wirkung.
Während seiner
Begegnung mit Odin, legte Goliath
das Auge von Odin an und wurde zu einem Avatar von ihm durch
die extreme nähe von Odin selbst. Seine gesamte
Form wurde Odinähnlicher: Seine Flügel nahmen die sternenartige
Struktur von Odins Mantel an und er bekam einen gehörnten Helm auf
seinen Kopf. Er bekam außerdem ähnliche Fähigkeiten wie Odin, so
wie zum Beispiel das Heraufbeschwören eines Schneesturms. Da sie
jedoch nicht miteinander vereinigten, sondern stattdessen zwei Wesen
blieben, ist diese Form des Avatars eine andere, als die von Schakal
und dem Emir, die zu einem Avatar von Anubis wurden.
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